Title: Mineralien &amp; Herzgesundheit: diese Zusammenhänge sollten Sie kennen
Published: 19. Juni 2020
Last modified: 7. Februar 2024

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# Mineralien & Herzgesundheit: diese Zusammenhänge sollten Sie kennen

 Veröffentlicht am 19. Juni 20207. Februar 2024

Mineralienwerte im Körper spielen eine wichtige Rolle für die **Herzgesundheit **–
insbesondere, wenn man bereits an einer Herzkrankheit leidet. Die KardioZentral 
[Kardiologie München](https://www.kardiologiemuc.de/?output_format=md) erklärt Ihnen
im Folgenden, welche Zusammenhänge zwischen bestimmten Mängeln an Mineralien und
dem Auftreten von Herzkrankheiten vorkommen können. Außerdem beantworten wir Ihnen
folgende Fragen: Welche Mineralien wirken sich überhaupt auf die Herzgesundheit 
aus? Welche Werte sollte man im Auge behalten? Und wie kann ich meinen Mineralienhaushalt
regulieren?

## Mineralien, die sich vornehmlich auf die Herzgesundheit auswirken

Wichtige zu nennende Mineralien, die die Herzgesundheit beeinflussen, sind:

 * Magnesium
 * Kalium
 * Natrium

Sind Magnesium und Kalium mangelhaft im Körper vorhanden, kann dies das **Membranpotenzial
der Herzzellen** verändern. So kommt es zur gesteigerten Erregbarkeit der genannten
Zellen und dadurch zu vermehrten Herzrhythmusstörungen. Bestenfalls treten nur Extraschläge
auf, die harmlos sind. Besonders bei bereits bestehenden Herzkrankheiten sollte 
man darauf achten, dass der Kalium- und Magnesiumwert nicht zu niedrig ist, da man
schon allein durch die Krankheit ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen hat.

## Wie erkenne ich einen Mangel und welche Werte sollte ich kennen?

Liegt eine Herzerkrankung vor, sollten Sie in folgenden Fällen Ihre Magnesium- und
Kaliumwerte regelmäßig **von einem Arzt kontrollieren lassen**:

 * Einnahme von Medikamenten
 * Herzrhythmusstörungen
 * Herzschwäche
 * Zusätzliche Nierenerkrankung

Ein Kaliummangel zum Beispiel führt zu folgenden Nebenwirkungen:

 * Muskelschwäche / Muskelkrämpfen
 * Herzrhythmusstörungen
 * Bluthochdruck
 * Wasseransammlungen

Ein normaler Kaliumwert liegt zwischen 3,6 und 4,8 mmol/l. Bei Magnesium reicht 
der Wert von 0,7 bis 1,05 mmol/l. Im Falle einer Herzerkrankung sollten Ihre Werte
im oberen Bereich der Skala liegen.

## Wie kann ich meinen Mineralienhaushalt beeinflussen?

Manch einer fragt sich, ob es sinnvoll ist, Magnesium und Kalium einzunehmen, auch
wenn kein Mangel vorliegt – sozusagen prophylaktisch. Viele Menschen tun dies auch
und nehmen Mineralien in der Hoffnung ein, ihrem Herzen etwas Gutes zu tun. Diese
Methode kann aber kontraproduktiv wirken. Deshalb gilt: Liegt ein Mangel vor, der
durch einen Blutabnahme-Test bestätigt wurde, können Sie Kalium und Magnesium einnehmen.

**Kalium & Magnesium:**
Einen guten Kalium- und Magnesiumwert erreicht man mit der
richtigen Ernährung. Essen Sie viel Obst, vor allem Bananen – und Gemüse wie Kartoffeln
und Fenchel. Magnesium ist besonders reichhaltig in Hülsenfrüchten wie Bohnen Erbsen
und Linsen enthalten. Getreideprodukte, Nüsse, Trockenfrüchte und Tees sind ebenfalls
reichhaltig an Magnesium.

**Natrium-Kalium-Verhältnis:**
Ihr Natrium-Kalium-Verhältnis können Sie damit optimieren,
dass Sie alle industriell verarbeiteten Lebensmittel aus Ihrer Ernährung entfernen,
insbesondere solche mit hohem Salzanteil. Eine Ernährung mit frischen, idealerweise
biologischen Lebensmitteln und die Verwendung von natürlichem Salz beim Kochen ist
empfehlenswert.

Wenn durch die Ernährung der angestrebte Wert nicht erreicht werden kann, sollte
man nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, sondern zu Medikamenten. Lassen 
Sie sich dazu am besten von einem Arzt beraten. Wir von KardioZentral in München
sind gerne Ihr Ansprechpartner.

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[Passende Ernährung bei Herzerkrankungen](https://www.kardiologiemuc.de/passende-ernaehrung-bei-herzerkrankungen/)

[Herzgesundheit trotz Hitze: Was Herzpatienten im Sommer beachten sollten](https://www.kardiologiemuc.de/herzgesundheit-trotz-hitze/)