Belastungs-EKG – was ist das und wann kommt es zum Einsatz?

Manche Erkrankungen zeigen sich erst unter körperlicher Anstrengung. Aus diesem Grund gibt es das sogenannte Belastungs-EKG. Es sagt aus, wie fit eine Person ist und ob eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Treten Rhythmusstörungen oder EKG-Veränderungen während der Untersuchung auf, kann eine Erkrankung festgestellt werden. Unsere kardiologische Praxis KardioZentral in München ist die ideale Anlaufstelle für eine exakte Diagnostik und eine auf Ihr Krankheitsbild abgestimmte Behandlung. Schenken Sie unseren Kardiologen und Kardiologinnen Ihr Vertrauen und vereinbaren Sie einen Termin für ein Belastungs-EKG.

Unsere Fachärzte und Fachärztinnen sind gerne für Sie da. Jetzt Termin vereinbaren:
Tel.: 089 - 552 659 43

Was ist ein Belastungs-EKG und wann wird es eingesetzt?

Ein Belastungs-EKG ist eine Methode, bei der über Elektroden, die am Körper des Patienten bzw. der Patientin angebracht werden, die elektrischen Herzaktionen abgeleitet werden. Der Arzt klebt dafür Elektroden auf die Haut. Diese werden über Kabel mit dem EKG-Gerät verbunden. Nun zeichnet das Gerät die Herzaktionen auf. Während der Untersuchung betätigt sich der Patient körperlich, zum Beispiel auf einem Laufband.

Frau macht Belastungs EKG mit Elektroden auf dem Körper daneben Monitor und Arzt
© adobeStock/pixelaway

In folgenden Fällen macht man ein Belastungs-EKG:

  • Nach einem Herzinfarkt
  • Nach einer Bypass-Operation
  • Bei belastungsbedingten Herzrhythmusstörungen
  • Nach oder während der Behandlung einer Rhythmusstörung
  • Bei Bluthochdruck
  • Für die Beurteilung der individuellen Leistungsfähigkeit

In diesen Fällen darf kein Belastungs-EKG durchgeführt werden:

  • Bei einer schweren Angina pectoris (Brustenge)
  • Bei einem akuten Koronarsyndrom
  • Bei einem Herzinfarkt vor weniger als fünf Tagen
  • Bei schwerem Bluthochdruck
  • Bei schweren Herzrhythmusstörungen
  • Bei einer Verengung der Aorta (Hauptschlagader)
  • Bei einer Herzmuskelentzündung
  • Bei einer akuten Lungenembolie

Unterschiede zwischen den EKGs

Wir führen in unserer Praxis folgende EKGs durch:

  • Belastungs-EKG
  • Ruhe-EKG und
  • Langzeit-EKG

Diese unterscheiden sich in der Art der Durchführung sowie in den Voraussetzungen bzw. Gründen, wann und warum sie zum Einsatz kommen.

Belastungs-EKG

Mit einem Belastungs-EKG stellen wir durch eine gezielte Belastung fest, wie es um Ihren Fitnesszustand bestellt ist und ob Sie eventuell unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden. Unser Team legt Ihnen spezielle Elektroden an, die alle Herzaktivitäten feststellen.

Mit dem Belastungs-EKG können wir erkennen, ob eine Herzrhythmusstörung, ein schwacher Herzmuskel oder auch eine Herzkranzgefäßverengung vorliegt.

Ruhe-EKG

Wie der Name bereits erahnen lässt, befinden Sie sich beim Ruhe-EKG in einem ruhenden Zustand. Diese Untersuchung ist sehr schnell, unkompliziert und komplett risikofrei. Allerdings haben die Ergebnisse in Bezug auf Erkrankungen nur eine begrenzte Aussagekraft. Denn unter Ruhebedingungen können viele Herzrhythmusstörungen kaum erkannt werden. Daher sollte in diesem Fall besser eine der anderen Formen durchgeführt werden.

Mit dem Ruhe-EKG stellen wir dagegen den Rhythmus, die Frequenz und die Lage des Herzens sehr genau fest.

Langzeit-EKG

Das Langzeit-EKG tragen Sie über 24 Stunden bei sich. In dieser Zeit zeichnet es Ihre Herztätigkeit auf. Anschließend kommen Sie erneut in unsere Praxis und wir nehmen Ihnen das Gerät wieder ab. Letzteres ist so klein, dass es Sie nicht in Ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt und problemlos mitgeführt werden kann, wie zum Beispiel am Gürtel.
Damit wir die bestmögliche Diagnose stellen können, bitten wir Sie, in den 24 Stunden Ihre Tätigkeiten und auch eventuelle Beschwerdenaufzuzeichnen.

ausgedrucktes EKG mit dargestellter Herzfrequenz
© adobeStock/shishkin137

Für weitere Informationen treten Sie gerne mit uns telefonisch oder per E-Mail in Kontakt!
Tel.: 089 - 552 659 43

KardioZentral in München – Ihre vertrauenswürdige Anlaufstelle für Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen

In der Praxis KardioZentral in München wartet ein erfahrenes und hoch qualifiziertes Ärzteteam auf Sie. Die einzelnen Kardiologen und Kardiologinnen waren in unterschiedlichen Kliniken der Region tätig und haben sich in dieser Zeit ein großes Fachwissen angeeignet. Durch diese Expertise und eine hochwertige technische Ausstattung der Praxis ist eine sehr exakte Diagnostik möglich. Gerne beraten wir Sie zu unseren Leistungen rund um alle Herz- und Kreislauferkrankungen. Einen besonderen Stellenwert haben dabei Vorsorge und Ergometrie.

Bei uns erhalten Sie alle wichtigen Leistungen in einer kardiologischen Praxis. Letztere gehört zu einem großen Netzwerk von Kliniken aus diversen Fachgebieten. Wenn es einmal zu einem komplizierten Fall kommt, besprechen unsere Kardiologen und Kardiologinnen diese im Team und finden gemeinsam eine Lösung. So sind Sie bei uns immer gut aufgehoben und werden individuell und bestmöglich betreut.

Unsere Vorteile noch einmal zusammengefasst:

  • Großes Know-how
  • Modernste Technik
  • Mitglied eines großen Netzwerks aus Kliniken
  • Genaue Diagnostik
  • Exakte Ergometrie
  • Hoch qualifiziertes Team aus Ärztinnen und Ärzten